Archiv der Kategorie 'Kritische (Sozial-)Wissenschaft'

PM Studierende besetzen Raum in Berliner Humboldt-Uni

Am Montagvormittag haben Studierende der Humboldt-Universität zu Berlin einen Raum am Institut für Sozialwissenschaften (ISW) besetzt. Der Fachschaftsrat Sozialwissenschaften unterstützt das Anliegen der Besetzer_innen um einen angemessenen Raum am ISW.

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“Das neue Jahr hat so lange eine weiße Weste, bis man sie anzieht.”

Liebe Sowis und Interessierte,

zu allererst wünschen wir euch ein frohes neues Jahr, dass ihr alles schafft, was ihr vorgenommen habt, durch keine Prüfungen rasselt und was sonst noch so ansteht!

Auch 2013 wollen wir wieder einiges für und mit euch auf die Beine stellen. Ideen gibt es genug. Von Klassikern, wie dem Filmabend, über die Fortsetzung unserer Veranstaltungsreihe zu kritischer Sozialwissenschaft, bis hin zu einem möglichen Sommerfest schwirrt uns einiges im Kopf herum. Und während wir uns im Fachschaftsraum Hände und Füße abfrieren, sind wir auch schon gespannt auf Ideen, die ihr einbringen möchtet. Kontakt gibt es weiterhin über fs-sowi@refrat.hu-berlin.de, unsere Facebook-Seite und natürlich physisch im Fachschaftsraum.

Ahoi!

20.6. Kritik – Wie geht das?

Einerseits fehlt es nicht an kritischen Stellungnahmen. Rundfunk und Fernsehen, „Spiegel“ und „Bild“, die freie Wissenschaft und die konkurrierenden Parteien machen es sich und ihrem Publikum geradezu zur Pflicht, kritisch zu sein. Man stört sich nicht daran, dass eine solche Pflicht Kritik zu einer Haltung erklärt, die immer und überall angebracht und berechtigt ist – als ob es nicht ein wenig davon abhinge, was einer vor sich hat, wenn er Einwände vorbringt. Kritik wird zu einer subjektiven Einstellung, die man sich zulegt oder nicht, zu einer Art Voreingenommenheit zurückgenommen, die sich gar nicht mehr aus der Kritikwürdigkeit des Gegenstands begründet, auf den sich der kritische Geist richtet. » mehr zum Thema ’20.6. Kritik – Wie geht das?’ lesen

23.Mai: Wie aktuell ist Marx?

Die Krise, die jetzt durch die Länder geht…
Im Frühjahr 2007 platzte in den USA die sogenannte Immobilienblase und wenige Monate später hatte die Krise  den gesamten Globus umspannt. Alle, die die fundamentale Kritik an der Marktwirtschaft für tot geglaubt hatten, wurden mit dem Zusammenbrechen ganzer Märkte eines Besseren belehrt und ein alter Klassiker, Karl Marx, wurde zum Kassenschlager.

Doch warum holt man angesichts moderner Theorien einen Kapitalismus-Kritiker wieder hervor, der seit bald 130 Jahren beerdigt ist und der von Sozialwissenschaften und Volkswirtschaftslehre für längst überholt erklärt wurde? Warum gründen sich allerorts Kapital-Lesekreise, wo seine Analyse als zu universalistisch doch als längst abgetan galt? Wir wollen fragen:
Wie aktuell ist die Analyse und Kritik von Marx heute?

Referent: Michael Heinrich
 23.Mai  |  Universitätsstraße 3b  |  Raum 002

3.Mai: Der Aufstiegsmythos aus postkolonialer Perspektive

Am kommenden Donnerstag geht es mit unserer Veranstaltungsreihe weiter. Eingeladen ist Manuela Boatca von der FU Berlin.

Der soziologische Common Sense erklärt die soziale Ungleichheit in modernen Gesellschaften fast ausschließlich über erworbene Merkmale wie das Bildungsniveau und die Stellung im Beruf. Gemäß diesem Verständnis steht vertikale soziale Mobilität – d.h., sozialer Aufstieg – heute jedem Individuum offen, so es sich durch Aus- und Weiterbildung und durch gestiegene Leistung auf dem Arbeitsmarkt um die Verbesserung seiner Stellung im nationalen Gefüge sozialer Ungleichheit bemüht. Zugeschriebene Merkmale, die Individuen bei der Geburt eine unveränderliche Kategorie wie Geschlecht, Ethnizität oder Rasse zuweisen, sollen dagegen entweder nur für die Ungleichheitsstrukturen traditioneller, vormoderner und zugleich statischer Gesellschaften, in denen sozialer Aufstieg die Ausnahme ist, entscheidend gewesen sein, oder höchstens als ständische Überreste heute noch vorhanden sein. » mehr zum Thema ’3.Mai: Der Aufstiegsmythos aus postkolonialer Perspektive’ lesen

18.April: China und der Weltmarkt – Ein dritter Weg zum Sozialismus?

Mit dem Sommersemester 2012 geht unsere Veranstaltungsreihe in die nächste Runde. Auch dieses Mal haben wir wieder einige reichhaltige Diskussionsrunden geplant und hoffen euch damit nicht nur eine Freude, sondern auch eine interessante Ergänzung zum Studienalltag bieten zu können.

Am 18.April starten wir mit der Veranstaltung “China und der Weltmarkt – Ein dritter Weg zum Sozialismus?”, » mehr zum Thema ’18.April: China und der Weltmarkt – Ein dritter Weg zum Sozialismus?’ lesen