Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

17.10. Vollversammlung aller Studierenden am Institut für Sozialwissenschaften

20.6. Kritik – Wie geht das?

Einerseits fehlt es nicht an kritischen Stellungnahmen. Rundfunk und Fernsehen, „Spiegel“ und „Bild“, die freie Wissenschaft und die konkurrierenden Parteien machen es sich und ihrem Publikum geradezu zur Pflicht, kritisch zu sein. Man stört sich nicht daran, dass eine solche Pflicht Kritik zu einer Haltung erklärt, die immer und überall angebracht und berechtigt ist – als ob es nicht ein wenig davon abhinge, was einer vor sich hat, wenn er Einwände vorbringt. Kritik wird zu einer subjektiven Einstellung, die man sich zulegt oder nicht, zu einer Art Voreingenommenheit zurückgenommen, die sich gar nicht mehr aus der Kritikwürdigkeit des Gegenstands begründet, auf den sich der kritische Geist richtet. » mehr zum Thema ’20.6. Kritik – Wie geht das?’ lesen

12.6. Think&Drink&Try&Fail&Shout&Laugh-Colloquium

Der Leerbereich für kreative Entfaltung und Abendgestaltung hält – falls ihr es schon vergessen habt – am kommenden Dienstag sein Think&Drink&Try&Fail&Shout&Laugh-Colloquium in den heiligen Hallen des Cafe Sowiso ab und lädt euch recht herzlich ein diesem Abenteuer beizuwohnen!

Bringt gelockerte Lachmuskeln, Ideen, Talente und was ihr sonst noch so in der Grabbelkiste findet mit!

Dienstag, 12.6.2012  |  20 Uhr | Cafe Sowiso (Dorotheenstraße 26 / Raum 300)

23.Mai: Wie aktuell ist Marx?

Die Krise, die jetzt durch die Länder geht…
Im Frühjahr 2007 platzte in den USA die sogenannte Immobilienblase und wenige Monate später hatte die Krise  den gesamten Globus umspannt. Alle, die die fundamentale Kritik an der Marktwirtschaft für tot geglaubt hatten, wurden mit dem Zusammenbrechen ganzer Märkte eines Besseren belehrt und ein alter Klassiker, Karl Marx, wurde zum Kassenschlager.

Doch warum holt man angesichts moderner Theorien einen Kapitalismus-Kritiker wieder hervor, der seit bald 130 Jahren beerdigt ist und der von Sozialwissenschaften und Volkswirtschaftslehre für längst überholt erklärt wurde? Warum gründen sich allerorts Kapital-Lesekreise, wo seine Analyse als zu universalistisch doch als längst abgetan galt? Wir wollen fragen:
Wie aktuell ist die Analyse und Kritik von Marx heute?

Referent: Michael Heinrich
 23.Mai  |  Universitätsstraße 3b  |  Raum 002

3.Mai: Der Aufstiegsmythos aus postkolonialer Perspektive

Am kommenden Donnerstag geht es mit unserer Veranstaltungsreihe weiter. Eingeladen ist Manuela Boatca von der FU Berlin.

Der soziologische Common Sense erklärt die soziale Ungleichheit in modernen Gesellschaften fast ausschließlich über erworbene Merkmale wie das Bildungsniveau und die Stellung im Beruf. Gemäß diesem Verständnis steht vertikale soziale Mobilität – d.h., sozialer Aufstieg – heute jedem Individuum offen, so es sich durch Aus- und Weiterbildung und durch gestiegene Leistung auf dem Arbeitsmarkt um die Verbesserung seiner Stellung im nationalen Gefüge sozialer Ungleichheit bemüht. Zugeschriebene Merkmale, die Individuen bei der Geburt eine unveränderliche Kategorie wie Geschlecht, Ethnizität oder Rasse zuweisen, sollen dagegen entweder nur für die Ungleichheitsstrukturen traditioneller, vormoderner und zugleich statischer Gesellschaften, in denen sozialer Aufstieg die Ausnahme ist, entscheidend gewesen sein, oder höchstens als ständische Überreste heute noch vorhanden sein. » mehr zum Thema ’3.Mai: Der Aufstiegsmythos aus postkolonialer Perspektive’ lesen

18.April: China und der Weltmarkt – Ein dritter Weg zum Sozialismus?

Mit dem Sommersemester 2012 geht unsere Veranstaltungsreihe in die nächste Runde. Auch dieses Mal haben wir wieder einige reichhaltige Diskussionsrunden geplant und hoffen euch damit nicht nur eine Freude, sondern auch eine interessante Ergänzung zum Studienalltag bieten zu können.

Am 18.April starten wir mit der Veranstaltung “China und der Weltmarkt – Ein dritter Weg zum Sozialismus?”, » mehr zum Thema ’18.April: China und der Weltmarkt – Ein dritter Weg zum Sozialismus?’ lesen